Frank & Alina USA 2018

Back in the USA

Teil 9

vom 24.09.18 bis 05.10.18
Radium Hot Springs bis Bozeman
 

Hier noch ein Video zu Thema Abeitsschutz, der wir in den USA ganz groß geschrieben! 

 

Seit Tagen freuen wir uns auf die heißen Quellen. Es gab schon ein Ort mit heißen Quellen, den haben wir aber ausgelassen. Der hatte schlechte Bewertungen und dazu ist der noch teuer, viele haben stattdessen Radium Hot Springs empfohlen. Auf dem Weg hierher, schon wieder Dickhornschafe.

 


Radium Hot Springs ist ein wirklich schönes Örtchen.
 

 

Hier gibt es Fachwerkhäuser, an machen Stellen könnte es auch die Schweiz oder der Schwarzwald sein. Dickhornschafe laufen hier ganz relaxed durch das Stadtzentrum.

 


Wir finden auf eine Anhöhe einen kostenlosen Schlafplatz.
 

 

 

Wenige Minuten später, gesellt sich noch ein Camper zu uns. Der sieht aus, als wären sie länger unterwegs, Kleinkinder haben sie auch. Im Campingladen in L.A. habe ich Malstifte und ein Malbuch beim Glücksrad gewonnen. Ich wusste, einer kann es gut gebrauchen, ich geh hin und verschenke es. Wir lernen Marcus und Cristina aus Brasillien kennen, die seit 4 Jahren (inklusive Kindern) reisen. Die kleine Tochter ist eine echte Weltenbummlerin, sie wurde auf Reisen gezeugt und unterwegs geboren. Deren Route ist auch spannend, von Brasillien nach Patagonien, dann auf der Ostseite bis nach Alaska hoch und jetzt geht es wieder zurück nach Hause. Nicht schlecht oder? Wir hoffen die vier mal wiederzusehen, spätestens in Las Vegas. Sie schauen sich unser Auto an, wir schauen uns ihr Auto an.

 


Wir tauschen uns aus und erfahren das die vier es schaffen, mit unserem geplanten Monatsbudget von 1500 € durchzukommen. Irgendwas machen wir wohl doch falsch, denn wir kommen damit überhaupt nicht hin und wir sind nur zu zweit. Obwohl in diesen Monat haben wir weit weniger Ausgaben als zuvor. Wir fragen wie oft sie Sushi essen gehen. Die zwei lachen. Ok lachen wir mal mit und tun so als ob es unsererseits auch ein Scherz war :-/ .

 

Jetzt aber zu den heißen Quellen. Auf den Weg dorthin wieder Dickhornschafe und eine Schlange, eine Strumpfbandnatter laut Wikipedia.

 


Herrliches Wetter für die Quellen und das Wasser ist schön heiß. Trotz Sonne ist es draußen ziemlich kalt.

 

 

 

Frank guckt endlich entspannt, siehe unten  ;-)

 


 

Wir fahren wieder durchs Örtchen und sehen Rehe auf der Straßen rumlaufen.

 












Was für ein entspannter Ort, hier würden wir gerne mehr Tage verbringen. Wir beschließen das auch zu tun und bleiben eine weitere Nacht hier. Der Weg zu unseren Nachtplatz.

 


Es gibt einiges zu arbeiten, Alina kümmert sich um ihre Kunden, ich menge am Auto rum. Außenlicht Scheibenwaschanlage muss repariert werden, Staukästen sind nass, Abflüsse, Spüle, einiges zu tun.

Der Weg zur unserer Campsite führt über zwei schöne Brücken


Am nächsten Tag kommen wieder viel zu spät weg, Alina telefoniert noch mit ihren Eltern. Das muß auch sein. Nächster Halt ist die Geisterstadt in Fort Steele.
 


Als wir ankommen, haben sie nur noch eine Stunde geöffnet. Alina schaut nach dem Wetter, morgen gibt es wieder Regen also heute oder gar nicht. Das Licht ist jetzt perfekt, Abendsonne.

 

 

 


Na dann los, wir teilen uns auf und ich rase los. Alina geht gemütlich, als hätte sie die Zeit der Welt.

 


Innerhalb von 30 Minuten ist Frank schon halb durch mit der Stadt, ich frag ihn warum er so rast. Er guckt mich an und sagt die machen doch in 20 Minuten zu. Ich verneine, das Cafe schließt in 20 Minuten, die Frau sagte wir könnten danach weitere 90 Minuten rumlaufen bis das Tor schließt. Frank guckt mich an als hätte ich sie nicht mehr alle. Ich frage erneut, ja wir könnten sogar noch 120 Minuten hier rumlaufen.

Jetzt entspannen wir uns etwas. Eine richtige Geisterstadt ist es eigentlich nicht. Vieles ist nachgebaut, nett aber manches wirkt hingestellt. Es gibt ein Kino

 




Apotheke
 


Lebensmittelladen

 


 

 

 


Die meisten Gebäude kann man auch von innen anschauen.

 

 


Ich schau direkt mal nach was so im Gefängnis los ist und wenn finde ich da?

 


Die meisten Gebäude sind jetzt leider zu, wir erkunden die Stadt noch ein wenig von außen.

 

 

 

 


Die Abendsonne lässt einige Gebäude schön erstrahlen.

 

 


Tiere gibt es hier natürlich auch.

 

 

 


Das was die Stadt besonders macht ist auch die Kulisse dahinter, schaut euch das an.

 

 

 


 

Wir verlassen als letzte die Stadt, ein anderes Pärchen lief auch noch rum aber deren Auto ist auch schon weg.

 

 

In Cranbrook kurz vor der Grenze kaufen wir noch ein und nutzen die Gelegenheit den Tim Horton auszuprobieren. Das ist Quasi der kanadische McDonalds. Wir sind echt überrascht, es ist keine typische Burgerbude, wir finden das Essen lecker und glauben dies würde bei uns auch gut funktionieren.
 

Unsere App sagt uns, dass das Home Hardware Building Center Camper herzlich zum übernachten einlädt. Der Walmart in Kanada liegt nebenan aber der Kanadische Walmart verbietet das Übernachten allgemein. Als wir bei dem Baumarkt tatsächlich ankommen, trauen wir unsere Augen nicht. Tatsächlich wir sind hier ausdrücklich erwünscht, siehe Schild.
 


So schlafen wir gerne auf den Parkplatz des Baumarkts.

Am nächsten Tag läuft alles ganz anders. Wie ich hier reingeraten bin, erzähle ich später. Frank ist nicht da, nur ich und Jeannette mit der ich als Zahntechnikerin gearbeitet habe. Wie ich auf Jeanette traf, erzähle ich auch später. Wir laufen durch dieses irre verlassene Gebäude und finden nicht mehr raus. Wir versuchen uns leise hinauszuschleichen, wir sollten hier nicht sein. Ich bemerke dass alles getürkt ist. Das ist doch eine Falle, die lassen uns doch absichtlich hier alle diese Türen ausprobieren. Was wird hier für ein seltsames Spiel gespielt? Stop nicht mit mir, son Quatsch habe ich schon mal mitgemacht. Ich werde total wütend und beende das ganze Theater. Anstatt leise hier zu entkommen, werde ich laut schreien. Die sollen wissen dass ich deren Spiel durchschaut hab. Ich schreie voller Wut:

„Ihr beschissenen Bescheuerten...“ Plötzlich liege ich im Bett in unserem Camper. Neben mir steht aufrecht im Bett, ein erschrockener Frank und schaut mich seltsam an. Mist ich hab geträumt, ich dreh mich um und tu so als wäre nichts gewesen. Ich denke über mein Traum nach, was hab ich gesagt? Ihr beschissenen Bescheuerten? Nicht dass ich nie gedacht habe, etwas ist beschissen oder jemand ist bescheuert aber sowas würde ich doch nie sagen? Ich fang an zu lachen und stelle mir vor das zu jemand zu sagen, dann stelle ich mir beschissene Bescheuerte vor, und lache wieder. Frank will wieder schlafen, muss dennoch immer wieder mitlachen, ich krieg kaum Luft vor lachen.

Am nächsten morgen bedanken wir uns mit einem Einkauf bei dem Baumarkt für die nette Einladung und verbraten dort unsere letzten Kanadadollar. Irgendwas brauchen wir doch immer, also kaufen wir hier alles ein was so auf unseren Zettel steht. Zusätzlich kaufe ich noch was wir unbedingt haben müssen aber eigentlich gar nicht brauchen, sowas wie ein Flaschenöffner für Frank, den man an die Wand hängen kann.

Jetzt ist es soweit, wir verabschieden uns von Kanada. Wir reisen wieder in die USA ein. An der Grenze bekommen wir ein Großteil Obst weggenommen von der Grenzbeamtin. Sie ist aber echt nett, die Mango dürfen wir aufschneiden und den Inhalt in eine Tupperdose tun. Sie nimmt nur Schale und Kern mit, die Zitronen dürfen wir auspressen, die Schale muss von ihr vernichtet werden.
 

Back in the USA
wir kommen im netten Örtchen Bonners Ferry in Idaho an.

 

 

 


Wir übernachten an einen Spielplatz. Hier gibt es auch ein Sportplatz mit Tribüne und ein Sonnenuntergang vom feinsten. Alina ist wieder mit der Kamera unterwegs. Wir hatten schon lange keine Sonnenuntergangsbilder mehr.

 


 

Am nächsten morgen, entdecken wir an der Tankstelle in Bonners Ferry ein Antiquitätenladen. Alter Kram innen und außen.
Wir könnten hier einen Container locker vollpacken.

 

 


 

Ob die Werbung Trump zu wählen auch eine Antiquität ist? (Bild unten) Vielleicht ist der bald Geschichte ob bleifrei oder nicht.



Frank kauft eine alte Mopedlampe und einen kleinen LKW. Er betont dass die Sachen für ihn sind.
 


 

Kaum fahren wir ein paar Meter weiter, finden wir noch ein Laden der rostige Autos im Hof hat.

 

 

 


Frank will mal nach dem Preis der rostigen Schätze fragen. Wir gehen hinein, finden aber nur eine gelangweilte und total erschöpfte Katze. Die arme hat bestimmt nur 18 Stunden geschlafen, sie würdigt uns kurz ein Blick zu und schläft sofort wieder ein.

 


 

Wir kommen an traumhafte kleine Orte.

 


Hier und da alte rostige Autos in fast jedem Hof.

 


 

Das Wetter ist auch merklich besser, es ist etwas wärmer geworden. Wir haben uns seit den Brasillianer mal Gedanken um unsere Budgetplanung gemacht und haben beschlossen nur noch 1x die Woche essen zu gehen. In Banff hatten wir eine Diskussion wie schnell ein Bär läuft, dann gab es eine Wette und ich lag mit 60 kmh goldrichtig während Frank nur auf 40 kmh getippt hat. Der Einsatz ist Sushi, dass der Verlierer aus der eigenen Tasche zahlen muss (keine Reisekasse). Da wir spät in Kalispell ankommen löse ich direkt meine Wette ein und hab doppelt Glück, denn so muss ich heute nicht kochen. Wir gehen zu einem unfreundlichen Chinesen der allerdings eine tolle Crazy Dog Sushirolle macht. Wir hoffen Hund war nicht die geheime Zutat, lecker war es dennoch. Die anderen Rollen waren ok, jedoch nichts besonderes.

In Kalispell holt uns schnell der Reisealltag ein, waschen, einkaufen, Blog und ich hab einige Kundenanfragen. Frank tauscht unsere Mikrowelle gegen eine neue aus, denn in Montana zahlen wir bei Walmart keine Steuer und daher ist sie hier am günstigsten.

 



 

 

Es ist der erste Oktober, wir telefonieren mit Frank´s Vater, der heute Geburtstag hat. Eltern anrufen ist immer was schönes. Danach sind auch Reparaturen fällig, (dafür können die Eltern aber nichts) der Generator läuft nicht mehr, er benötigt eine neue Zündkerze. Unsere Heizung piepst manchmal, manchmal nicht. Frank schaut danach, kann aber nichts finden.

Was tun mit der alten Mikrowelle, sie ist defekt und der Walmart nimmt sie nicht an. Wir finden so was wie ein Wertstoffhof und rufen an. Wir fragen ob sie alte Mikrowellen annehmen. Ja, sagt der Herr. Als ich frage was wir zahlen müssen, sagt er, dass Sie uns für das Gerät etwas Geld geben. Wir sind unterwegs sage ich und leg auf. Was wir wohl bekommen? Unterwegs in der Kurve fliegt unser Kasten mit den Ölen und Soßen durch die Gegend. Der Salzstreuer ist kaputt, die Sojasoße ausgelaufen. Als wir ankommen riecht unser Auto komplett nach Sojasoße und wir denken an Sushi. Hah wir hätten doch direkt eine Verwendung für das Geld der Mikrowelle, Sushi zum mitnehmen? Der Mann der die Mikrowelle entgegen nimmt gibt mir 60 cent und fragt sich wohl warum ich so seltsam schaue. Als wir rausgehen, fangen wir beide an zu lachen. Wir befürchten dass wir mit den 60 cent nicht mal eine kleine Sojasoßen Flasche bekommen. Was haben wir uns nur dabei gedacht, wir wissen nicht was für ein Betrag wir erwartet hatten aber bestimmt mehr als 1 USD.

Sushi ist gestrichen, wir fahren weiter.

 


Wir finden im Wald eine tolle Stelle zum übernachten, den Paul Dr National Forest. Wir stellen uns auf die Bootrampe, endlich stehen wir gerade. Auch hier ist Bärengebiet. Ob das so gut ist, hier zu übernachten, mit einem Auto was nach Sushi riecht? Wir haben geputzt, der Geruch ist aber nicht verflogen. Oder wir sind einfach süchtig und denken an nichts anderes mehr.
 


 


Eigentlich eine super Stelle um mal wieder ein wenig mit der Drohne zu fliegen.



 

Der Fluß ist flach, die Steine glänzen in allen möglichen Farben. Mit etwas Sonne würde das ganze bestimmt noch besser aussehen.



 

Abends gibt es sogar Lagerfeuer, wir packen nach fast 6 Wochen zum allerersten mal die Campingstühle aus.

 

 

Für die Übernachtung parken wir aber doch im Wald, falls es schneit oder viel regnet kommen wir morgens vielleicht die Rampe nicht mehr hoch, das riskieren wir nicht.



 

Am nächsten morgen fahren wir in den Glacier Nationalpark. Wir schauen nach dem Wetter! Der Glacier Nationalpark ist eines der Highlights in den USA.




Alina will unbedingt zu den Gletschern, also fahren wir einen Umweg. Angekommen im NP erfahren wir dass die Straße bis zu den Gletschern gesperrt ist, wegen starkem Schneefall.

 



Der Weg wäre sonst auch mit unserem Auto nicht passierbar, wir sind 2 Fuß zu lang. Zu Fuß dürften wir hin. Wir machen eine kleine Wanderung bei dem Sauwetter und kehren schnell um
 

 

 

 

Das war es wohl mit dem Glacier NP. Wer Interesse hat kann den googeln, der soll schöner als der Banff sein. Die "Going to the Sun Road" ist berühmt berüchtigt, wäre evtl. auch bei so ein Wetter schön anzusehen, aber wir können/dürfen nicht hin, wir fahren wieder weg. Wir können uns den starken Schneefall im Glacier gar nicht vorstellen.

 


 

 Wir fahren an unserem Übernachtungsplatz vorbei, Richtung Ausgang.

Das Wetter wird schlechter, die Landschaft färbt sich weiß. Es fängt langsam an zu schneien, aber die Straße bleibt zunächst frei.

 

 

 

Der Schneefall wird immer schlimmer und um so höher wir kommen um so kälter wird es, die Straße ist mittlerweile weiß.
 


Die Scheibenwischer vereisen ständig und die Gummis rutschen nur noch über das Eis, ich muss alle paar Meter aussteigen, um die Scheibe vom Eis zu befreien. Gottseidank funktioniert unsere Klimaanlage. ;-)

 



 

 

Wir fahren immer noch Berg hoch und ich merke immer wieder wie die Hinterreifen durchdrehen. Trotz Sommerreifen macht Hollywood die Sache nicht schlecht. Wir halten ständig Ausschau nach einer Übernachtungsmöglichkeit am Straßenrand, falls es gar nicht mehr geht. Alina schaut nach dem Wetterbericht, es soll hier nachts unter acht Grad minus werden. Hollywood ist nicht gut isoliert und ich mache mir Sorgen über unsere Wassertanks. Wenn wir hier Übernachten, werde ich wohl die Außentanks leeren müssen.

Langsam grabbeln wir den Berg hoch, Stück für Stück und ich bin froh als wir oben an kommen. Endlich. Aber wieso eigentlich? Berg runter wird schlimmer.

Am Ende wird alles gut und wenn nicht, ist es nicht das Ende.

Nach 15 km werden die Straßen wieder besser und nur noch leichter Schneefall. Laut Wetterbericht wird es hier noch minus sechs Grad in der Nacht, das wollen wir auch nicht riskieren.

Wir fahren noch 40 km weiter und übernachten auf einer Campsite in Choteau für 8.00 Dollar. Es schneit nicht mehr, hier unten ist es etwas wärmer.

Am nächsten Tag stehen wir mal früh auf, ich schau aus dem Fenster, alles weiß.

 

 

Au man, es liegt bestimmt 10 Zentimeter Schnee. Die Sonne scheint und es funkelt alles, irgendwie sieht es toll aus.

 


 




Auf der Campsite ist tote Hose, Nebensaison. Wir haben schon öfters erlebt, das man ein Zettel ausfüllt und das Geld in einem Umschlag in einen dafür vorgesehenen Kasten wirft. 8 Dollar, eigentlich OK für einen Campingplatz.

Die Dump Station ist nicht ausgeschildert und bei dem Schnee leider nicht zu finden, die Toiletten sind abgeschlossen. Keine schlechte Geschäftsidee, ich kümmer mich um nix und die Leute schmeißen mir Geld in den Briefkasten. Am liebsten würde ich nichts bezahlen. Das machen wir natürlich nicht.

Wir fahren los, die Straßen sind frei. Die Landschaft, ein Traum.

 



 


Nach einer Weile verschwindet der Schnee.

 

 

 

 

In einer engen Baustelle nehme ich einen Begrenzungs Poller mit. Es gibt einen Schlag auf der rechten Seite und wir halten bei der nächsten Gelegenheit an.

 

 

Die Treppe hängt runter, ich versuche sie irgendwie zu fixieren das wir sie nicht ganz verlieren.

 

 

Wir müssen mal wieder einkaufen, wir fahren den nächsten Shop an. Alina geht einkaufen und ich versuche die Treppe besser zu fixieren. Bei meinen ersten Versuch, können wir die Tür nicht richtig schließen. Für eine richtige Reparatur haben wir keine Zeit, wir wollen noch heute in den Yellowstone und das Wetter ist zu kalt um auf der Erde zu arbeiten. Bei näheren Betrachtung sehe ich, das wohl nur noch eine Schraube die Treppe hielt, die anderen sind schon vor längeren Zeit abgerostet. Deswegen hat auch der leichte Schlag vom Poller gereicht um die Treppe zu lösen. Als ich sie mit einem Spanngurt besser fest gemacht habe,
gehe ich in den Laden um nach Alina zu schauen.

Sie steht vor dem Regal und sagt, eigentlich ist das hier alles zu teuer. Toll, nach 30 Minuten. Sie kauft nur das nötigste. Nach dem Einkaufen noch schnell im Baumarkt vorbei, ein paar neue Schrauben für die Treppe, Silikon fürs Bad und Scheibenfrostschutz kaufen.

Schnell noch Tanken und die Abwassertanks leeren.
Wir beeilen uns, durch die Treppen Geschichte sind wir noch später dran und wir wollen heute unbedingt noch in den Park. Das Wetter ist heute schön, morgen wird es wieder schneien oder regnen. Vielleicht machen wir heute noch schöne Bilder im Park, in der Abendsonne.

Auf dem Freeway sehen wir plötzlich ein Schild Dave´s Sushi in Bozeman. Alina sagt: Schau schnell nach rechts (zur anderen Seite, ich hatte es aber schon längst gelesen) Wir schauen uns an und sagen nee, kein Geld und eh so spät dran und wir wollen unbedingt noch heute in den Park.

Alina googelt den Laden und sagt die haben die Note von 4,7 von 5 Sternen bei über 600 Bewertungen. Eigentlich haben wir auch beschlossen nur noch Sushi über 4,5 Sterne auszuprobieren. Stille im Auto. 
Ein paar Sekunden später.
Allerdings sind wir eh schon so spät dran und ob wir jetzt vor dem Park übernachten oder in Bozeman. Alina meint warum nicht den morgigen Tag der eh wettermäßig schlecht wird, in Bozeman abhängen. Ich sag, ich hab einen schönen Walmart vom Freeway aus gesehen. Irgendwie sind wir uns beim Thema Sushi gleich einig und es hebt immer unsere Laune. Jetzt zu Daves Sushi, Dave ist ein Informatiker. Er wusste sich nicht mehr zu helfen um seinen Sushihunger zu stillen und fing an selbst Sushi zu rollen. Dann hatte er ein kleinen Stand und heute ein Restaurant. An diesem Donnerstag ist er voll bis zum letzten Platz, 12 Leute warten auf einen Tisch. Wir essen an der Theke, es ist lecker aber kommt nicht auf unsere Top 10. Vancouver und Modesto aber schon.

Am nächsten Tag ist das Wetter wieder schlechter, leichter Schneefall und nur Wolken. Wir beschließen den Tag auf dem Parkplatz zu bleiben, morgen ist Sonne gemeldet. Alina arbeitet und ich mach mich mal wieder an den Blog. Abends bricht wieder der Winter über uns ein. Der Schnee hat uns wieder.
 


 

Am nächsten Tag ab Richtung Yellowstone, das Wetter ist so lala.

 


Der Beitrag heißt "Back in The USA", back to winter wäre vielleicht passender.

Vielleicht die Strafe das wir dem Winter 2017/2018 in Deutschland ferngeblieben sind! 

 

Und hier mal eine Quizfrage!

Was hat der Blog Titel mit der Rock Gruppe AC-DC zu tun?

Der erste der die richtige Antwort kommentiert, bekommt vom aktuellen Standort eine schöne Postkarte.


 

vom 24.09.18 bis 05.10.18
Radium Hot Springs bis Bozeman
 

Hier wieder unsere Standorte in der Map, am 05.10.18
  

(Beim Klick auf die Karte, öffnet sich die Google Map)
 

Und nu viel Spaß beim kommentieren!

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Kommentare

Jan N  23.10.18  05.59
You made it out of the snow! Whew! Thnk for the great pictures. Really nice of you to share your trip with us. Kikki says Hi!


Kikki N 22.10.18  06.33
Hi you two! I love reading and see all the beautiful pictures from your travels.So amazed to see how you manage in any circumstanses like weather or car problem etc. Hopefully we will be able to do some Scamping when Jan retires. You have given us so many ideas where we should go.


Werner 15.10.18  20.57
Ihr könntet über die vielen Erlebnisse ein mehrbändiges Werk schreiben! Ganz herzlichen Dank, dass Mandantin sein darf

 

 

Kommentare aus dem Beitrag  
Banff

Scholdi  05.10.18   20.36
Also ich mag ja Landschaftsbilder! sehr sogar! Und Elche sowie Bären werden total überbewertet. Ich hätte mehr ein Problem mit der Kälte und dem Schnee. Brrrrrr Schnee.....
Geht gar nicht!!! Was das tollpatschige von Alina angeht.... manches ändert sich nie. *Lol* Genauso das Frank es nicht schafft in die Kamera zu lächeln.
Da kannst du von Alina noch viel lernen. *Grins* Hach ja es ist ein Geben und Nehmen. :-) Gute Weiterfahrt Euch beiden.

Antwort:
An Scholdi: Ja Elche und Bären und ein lächenlder Frank sind wohl selten.



Werner  06.10.18   20.38
Wie immer: Top ! Klasse! Es ist eine Freude den Bericht zu lesen

Antwort:
An Werner: Vielen Dank, es freut uns immer etwas Feedback zu bekommen.



Anka  06.10.18  20.44
Super schöne Bilder! Kanada ist echt wunderschön... und wenn Ihr Elche sehen wollt, dann müsst ihr nach Schweden 🇸🇪.. besucht uns im Sommer 

Antwort:
An Anka: Einladung angenommen, Schweden fehlt uns beiden noch. Habt ihr Platz für Hollywood?  



Thomas K.  08.10.18    9.36
Traumhafte Bilder. Hat meine Vorfreude auf unsere Wanderferien im Berchtesgadener Land erhöht.

Antwort:
An Thomas K.: Vielen Dank Thomas